Da wo bis vor kurzem unser Garten im saftigsten Grün erstrahlte, hat der Fluss deutlich seine Zeichen hinterlassen.
Nachdem das Wasser weg war, bot sich in den Hundengehegen ein Bild der Verwüstung. Alles stand in stinkendem Schlamm. Stellenweise sank man wadentief darin ein und die vorderen Gehegeelemente waren teilweise arg ramponiert. Der Schlamm war wirklich überall, auch in den Hundehäusern drin...
Neben der Tatsache, dass das Hundegehege am tiefsten Punkt auf unserem Grundstück stand, hatten wir drei neuralgische Punkte, bei denen wir ziemlich sicher waren, dass das Wasser eines Tages kommen würde. Dass gerade alle Drei auf einemal eintreffen hätten wir hingegen nicht geglaubt. Da war die kleine Brücke über den Schwandbach, die hinüber zum Pferdestall führte. Dort blieben die Bäume, Äste und das Geröll hängen, die der Schwandbach brachte. Das Wasser staute zurück und floss 10 Meter hinter dem Haus auf die Zufahrtstrasse und in der Folge ums Hause herum. Der zweite Punkt befand sich im Damm ca. in der Mitte unseres Gartens. Wegen eines Baums durfte der Damm an der Stelle nicht zusätzlich verstärkt werden. Genau da brach das Wasser gandenlos ein. Der letzte Punkt befand sich im hinteren Teil des Grundstücks, ca. auf der Höhe des Malamutengeheges. Dort stand gar kein Damm, weil man das an der Stelle für unnötig befunden hatte. Man hatte damit gerechnet, dass das Wasser einfach weiterfliessen würde und nicht, dass es im Hundegehe mit dem Wasser, dass vom Schwandbach her kam zusammenfliessen und einen richtigen Strudel bilden würde.
Ein paar Impressionen des Chaos und der Spuren, die das Wasser hinterlassen hat. An der Hausfassade zeigt sich eindrücklich, wie hoch das Wasser gestanden war, ehe es wieder abfloss.
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